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Ist ein Vibrationstraining sinnvoll?

Das Vibrationstraining gilt auch heute noch eher als Geheimtipp denn als bewährte Fitness-Methode unter den Sportlern. Vibrationsplatten haben jedoch heute längst Einzug in die Fitnessstudios gefunden. Sie können mit dem Begriff nichts anfangen, möchten aber mehr herausfinden? Wir stellen Ihnen das innovative Sportmodell genauer vor und beantworten die Frage ob Vibrationstraining sinnvoll ist.

Zitternd zum Erfolg: Das Vibrationstraining

Vibrationstraining wird auch als Beschleunigungstraining oder stochastisches Resonanztraining bezeichnet. Die Anwendung des Vibrationstrainings ist relativ simpel. Der oder die Trainierende stellt sich auf eine Vibrationsplatte, die sich bewegt. Der Frequenzbereich reicht dabei von 5 bis 60 Hertz. 

Die verschiedenen Bewegungsmuster, die das Gerät durchläuft, forcieren die Muskelkontraktionen. Diese fördern den Muskelaufbau und tragen zu einer sportlichen Lebensweise bei. Aus diesem Grund wird das Vibrationstraining mittlerweile in vielen Bereichen angewendet und kommt auch in medizinischen Einrichtungen oder in der Rehabilitation zum Einsatz.

Das Prinzip des Vibrationstrainings als solches ist sehr interessant. Ihr Körper setzt während des Trainings unterbewusste Gegenmechanismen ein, die zu Muskelkontraktionen führen. Es handelt sich lediglich um passive Bewegungen. Hierbei werden jedoch viel mehr Muskelkontraktionen ausgelöst als bei einem normalen Training.

Nach dem Training fühlen Sie sich daher eher noch ein wenig ausgelaugter als bei aktiven Trainingseinheiten. Sie können beim Vibrationstraining aktive und passive Bewegungen miteinander kombinieren und so einen noch stärkeren Effekt erzielen. Die Tiefenmuskulatur wird so oder so angesprochen und nahezu 100 Prozent aller Muskeln werden hier aktiv gefördert.

  •  Ein weiterer Vorteil des Vibrationstrainings ist die Flexibilität. Nahezu jede Sportart kann auf einem Vibrationstrainingsgerät ausgeführt werden. Ein netter Nebeneffekt ist, dass viel Energie verbraucht wird und Sie so aktiv den Abnahme-Prozess unterstützen. 

Sie stärken mit diesem Training außerdem Ihren Rücken, können Cellulite bekämpfen, einem möglichen Muskel-und Knochenschwund entgegenwirken und den Stoffwechsel anregen. Laut diesen Informationen ist so eine Trainingsmethode sinnvoll.

Das Vibrationstraining: effektive Trainingsmethode mit wenig ZeitaufwandVibrationstrainer

Ein großer Vorteil vom Vibrationstraining ist der minimale Zeitaufwand, den Sie in das Training investieren müssen. Lediglich fünfzehn bis zwanzig Minuten reichen für diese Trainingsvariante aus. Bei den ersten Versuchen ist es ratsam, einen Trainer an der Seite zu haben, der Sie mit den Geräten vertraut macht.

Zudem kann er die Haltung während des Trainings korrigieren und wertvolle Tipps geben. Sie sollten allerdings nur mit einem Vibrationstraining beginnen, wenn Sie bereits regelmäßig Sport treiben. Wenn die Muskulatur bisher nicht gefordert wurde, kann es ansonsten zu Schädigungen am Muskelgewebe kommen. Für schwangere Frauen und Personen mit Herzschrittmachern ist ein Vibrationstraining nicht geeignet.

Im Großen und Ganzen deckt das Vibrationstraining allerdings zahlreiche sportliche Facetten ab und ist für die meisten Sportler durchaus eine sinnvolle Alternative oder Ergänzung zu ihren eigentlichen Sportarten. Sie können damit ein mannigfaltiges Fitness-Programm für den Körper durchlaufen und profitieren von dem ganzheitlichen Ansatz des Vibrationstrainings gegen Verspannungen, Verletzungen und Krankheiten und für mehr Fitness, Lebensfreude und Vitalität. 

Ist es sinnvoll?

Ein Vibrationstraining hat viele Vorteile. Sie sparen nicht nur Zeit, sondern können durch passive Muskelkontraktion abnehmen. Jedoch ist ein normales Training auch fördernder und kann Sie über längeren Zeitraum auf andere Gedanken bringen. Sie sollten daher selbst entscheiden, worauf Sie Wert legen. Wenn Sie schnell eine Trainingseinheit vollführen wollen, dann ist diese Trainingsmethode geeignet. Wenn Sie jedoch durch Sport Ablenkung erstreben und den Kopf frei bekommen wollen, dann sollten Sie bei dem altbewähren Trainingsplan bleiben.

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